Need for Speed: ProStreet markiert einen Wendepunkt für die Serie, indem es sich von illegalen Straßenrennen abwendet und sich auf professionelle, genehmigte Wettbewerbe auf der Rennstrecke konzentriert. Die Spieler schlüpfen in die Rolle eines aufstrebenden Fahrers, der in die Welt organisierter legaler Rennveranstaltungen eintaucht und darauf abzielt, sein Können in verschiedenen Disziplinen unter Beweis zu stellen.
Das Spiel verfügt über eine an die Nintendo-DS-Hardware angepasste Physik-Engine, die präzises Fahren und detaillierte Fahrzeugabstimmung betont. Es enthält Rennmodi wie Grip, Drag und Drift, die jeweils individuelle Fahrzeuganpassungen erfordern, um den spezifischen Herausforderungen verschiedener Streckentypen im Karrieremodus gerecht zu werden.
Der Fortschritt in Need for Speed: ProStreet ist an die Leistung auf der Strecke gebunden, wobei Siege neue Teile, Leistungsupgrades und optische Modifikationen freischalten. Die Dual-Screens des Nintendo DS werden genutzt, um Echtzeit-Telemetrie und Renndaten anzuzeigen, sodass Spieler während schneller Rennen den Zustand ihres Fahrzeugs im Auge behalten können.
Bemerkenswerterweise verzichtet dieser Teil auf das offene Verfolgungsjagd-Format der Polizei, das in anderen Need-for-Speed-Spielen dieser Ära üblich war, und bietet stattdessen ein optimiertes, wettbewerbsorientiertes Rennerlebnis, das für unterwegs konzipiert ist. Es hebt sich als Titel hervor, der im Handheld-Gaming der Mitte der 2000er Jahre Wert auf Streckenpräzision und Fahrzeug-Handling-Anpassung legt.